Ein paar Gedanken von mir. Für dich. Wenn du magst.
Manchmal will’s einfach raus.
Ich wollte diesen Blog eigentlich erst starten, wenn alles perfekt ist.
Weißt du, schöner Einstiegstext, schlaues Konzept, SEO-ready und so.
Aber ganz ehrlich?
Ich hab heute Morgen einfach gespürt:
Ich will dir was erzählen. Jetzt.
Nicht, weil ich’s fertig durchdacht habe.
Sondern, weil es raus will.
Tiefer schauen statt besser funktionieren.
Kennst du das Gefühl, wenn alles im Außen irgendwie funktioniert –
aber innen liegt alles in Trümmern?
Oder ist leer. Oder voll. Oder beides gleichzeitig – in einer Sprache,
die du selbst kaum noch verstehst?
So ging’s mir oft.
Ich war lange ziemlich gut darin, mich anzupassen. Klarzukommen. Stark zu sein.
Aber irgendwann hab ich gemerkt: Ich verliere mich dabei – meine Energie, meine Freude meine (Lebens-)Lust. Stück für Stück.
Und das Krasse ist – niemand hat’s gemerkt. Ich selbst vielleicht sogar am wenigsten.
Wie viele Versionen von uns laufen da draußen eigentlich rum?
Weißt du, manchmal frage ich mich, wie viele Versionen von uns da draußen eigentlich rumlaufen.
Die funktionierende Version.
Die taffe.
Die optimierte.
Die immer-noch-nicht-ganz-genug-Version.
Und dann gibt es da drunter noch was.
Etwas Echtes.
Lebendiges.
Ein Sehnen nach… mehr Wahrhaftigkeit.
Nicht im Sinne von Perfektion – sondern im Gegenteil.
Vollkommenheit im Sinne von Einzigartigkeit.
Von Menschsein.
Von Echtheit.
Und genau deshalb schreibe ich diesen Blog.
Nicht, weil ich die Antworten habe.
Sondern, weil ich gute Fragen liebe.
Graben. Nicht denken.
Was mir geholfen hat?
Nicht noch mehr denken.
Nicht noch mehr analysieren.
Sondern langsamer werden.
Tiefer schauen.
Mich erinnern.
Nicht an eine frühere Version von mir.
Sondern an das, was immer da war – aber übertönt wurde vom ganzen Müssen, Sollen, Funktionieren.
Ich nenn das: graben. Oder tiefer tauchen. Oder nach innen gehen.
Nicht im Außen. Nicht in der Vergangenheit.
Sondern im Jetzt.
In mir.
Mit beiden Händen.
Unperfekt.
Manchmal verwirrt.
Und ziemlich lebendig.
Warum ein Blog?
Weil Worte, die wir teilen heilen können.
Weil Sprache Magie ist – wenn sie nicht erklärt will, sondern berühren.
Weil ich glaube, dass wir alle gerade durch eine Art kollektiven Geburtskanal gehen.
Und weil ich will, dass wir dabei in Verbindung bleiben – miteinander und vor allem mit uns selbst.
Dieser Blog ist meine Art, dieses Tiefergehen mit dir zu teilen.
Nicht als Anleitung.
Sondern als Einladung.
Ich schreib hier, weil ich weiß, wie allein sich dieser Weg manchmal anfühlen kann.
Und weil ich glaube: Das muss er nicht.
Was dich hier erwartet?
Texte, die ehrlich sind.
Nicht immer durchdacht.
Aber durchfühlt.
Manchmal klar, manchmal suchend.
Wie das Leben halt.
Ich schreib über das, was mich bewegt:
- Tiefe
- Transformation
- Archetypen
- Seele
- Selbstführung
Und über die ganz normalen Dinge:
Zweifel. Wut. Freude. Ehrlichkeit.
Dinge, über die man selten in Blogs liest – und ständig im echten Leben begegnet.
Ich wünsche mir, dass du beim Lesen…
… manchmal lächelst.
Oder weinst.
Oder dich ertappt fühlst.
Oder ganz weich wirst.
Oder laut „JA!“ rufst.
Oder einfach spürst:
Du bist nicht komisch.
Du bist nicht zu viel.
Du bist nicht allein.
Du bist perfekt.
Und falls du zweifelst: Du bist richtig.
Wenn da in dir was neugierig wird.
Oder ruhig.
Oder kribbelig.
Dann: ja.
Du bist richtig.
Und weißt du was?
Du warst es schon immer.
PS: Bleib gern ein bisschen.
Lies dich durch.
Grabe mit mir.
Oder einfach:
Atme.
Denn ganz ehrlich:
Deine Seele führt. Immer.
Und die Welt da draußen zeigt dir das, was du in dir noch ent-decken darfst.
Vielleicht hier – mit mir.
Mit Leib und Seele,
Annette

